Playlist 2015

Denkmuff ist nicht nur, aber doch auch nicht zu einem geringen Teil, ein Musikblog, wie sich im Laufe der Zeit (seit Februar 2013) herausgestellt hat, aber ich vergesse auch schnell, welche Videos ich gepostet habe. Finde ich sie überhaupt noch gut? Da dachte ich, mal ein bisschen Ordnung zu schaffen und sie alle in chronologischer Reihenfolge aufzulisten und zu verlinken, Schuhspitze an Schuhspitze.
Ich fang mit Hot Chip an (weil ich in die Schlagzeugerin verliebt bin).

Kate Tempest War Music (9.1.) ~ Snakefinger Bring Back Reality (3.2.) ~ Chandra Opposite (17.2.) ~ Superpunk Neue Zähne für meinen Bruder und mich (22.2.) ~ John Zorn / John Lewis / Bill Frisell News for Lulu (15.3.) ~ Pierre Boulez Douze Notations: I & IV (26.3.) ~ Mo Fred Astaire (28.3.) ~ Schradinova India Lima Oscar Victor Echo You (1.4.) ~ Ryley Walker Sweet Satisfaction (12.4.) ~ Intergalactic Lovers Fade Away (21.4.) ~ Jim O’Rourke Halfway to a Threeway (29.4.) ~ May you sing like no one is listening (2.6. / dog content) ~ Snakefinger I Followed George’s Dream (9.5.) ~ Snakefinger Yeti: What Are You? (15.5.) ~ Donovan Season Of The Witch / Super Session Dito (21.5.) ~ Gretchen Parlato Weak (29.5.) ~ Anton Webern Variationen op. 27 (1.6.) ~ Claude Debussy Clair de lune (2.6.) ~ Hiatus Kaiyote Dr Jekyll (6.6.) ~ Hot Chip Need You Now (26.6.) ~ Marina and the Diamonds What You Waiting For (6.7.) ~ Cibelle Deixa (24.7.) ~ Janne Schra & Robin Nolan Trio Hold On To / Dogs Bark (3.8.) ~ Masabumi Kikuchi & Gil Evans Priestess (7.8.) ~ Joanna Newsom Monkey & Bear (27.8.) ~ Miles Davis & Milt Jackson Quintet Changes (29.9.) ~ Cat Power Free (7.10.) ~ Alice Coltrane & Joe Henderson Earth (9.11.)

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11 Kommentare zu “Playlist 2015

  1. Lieber Hauptstadtkorrespondent,
    schön, dass du dir die Mühe machst, hier einer, der mir per ‚Gesichtsbuch‘ über den Weg lief:

    Das ist die ‚vierte Sprache der Musik’ wie Ali Haurand zu sagen pflegt (die meisten Mit-Menschen hier werden sagen: „Wie kann man so was anhören?”) Vielleicht stimmt ja das Sprichwort: „Lieber ’n gutes Vorurteil als gar nichts zu sagen.” In diesem Sinne: Halt die Ohren stramm! Tobias

  2. Praktisch, diese Auflistung!
    Ich werde wohl ein wenig in der Liste umherspringen und fange jetzt beim Frühstück mit Miles Davis an.
    Buchalov dankt und hört, Gruß

  3. Praktisch auch für mich! Übrigens hätte ich erwartet, dass ich mehr Videos gepostet hätte als diese, dann war’s also doch gar nicht so arg. Ich wünsche Dir ein gutes Frühstücken! (Werde Dir nacheifern, aber eher mit Radio oder, im buddhistischen Geist von John Cage, mit Baustelle / Straßenverkehr als akustischem Programm.)

  4. Ei, Drittgedankin, das sind aber jetzt Fragen …! Chan Marshall, klar, mag ich. (Sie kommt übrigens nächste Tage nach Berlin.) Allerdings hat sie diesen – mal mehr, mal weniger stark ausgeprägten – depressiven, quälerischen Zug, den ich nicht immer leiden kann (vor allem auf den ersten Platten ist er überdeutlich). Das hält mich von ihr fern. Von „vergeben” kann also keine Rede sein. Sicher, Depressivität ist okay, verständlich und manchmal unvermeidlich – mir sind die Fröhlichen suspekt -, aber Weltschmerz ist nicht mein Ding. Ich meine, es ist ein Fehler, die Angriffslust zu verlieren. Der Mensch hat zehn Krallen! Und Zähne!
    Sarah Jones, das „Hot Chip-Girl” … patent, aufgeräumt, molto attraente … – mir sehr sympathisch!
    Nun, man müsste natürlich ein Horoskop machen.
    Caroline Polachek von Chairlift könnte ich übrigens auch noch nennen (wenn nur nicht das Ätherische und [zu] Kapriziöse wäre).
    Nach dieser kleinen Vorrede möchte ich aber klarstellen, dass ich ‚meine‘ Musik nach musikalischen Kriterien auswähle. Glaubst Du mir das?

  5. Nachdem Du nun das Chairlift-Mädel mit in den Ring geworfen hast, in dem sich Chan Marshall und Sarah Jones mit Julia Holter und Marina Diamandis tummeln, hege ich natürlich den leisen Verdacht, dass Deine Affinität zu Musikerinnen, die einem bestimmten optischen Grundtypus entsprechen…, aber nein: Dieser Typus ist schlicht so verbreitet, dass schon aus statistischer Sicht unumgänglich ist, dass er unter guten Musikerinnen ebenso häufig hervortritt. Frauen am Schlagzeug haben darüber hinaus immer, weil selten, eine spezielle Note an sich. Verlass Dich aber bitte nicht allzu sehr auf Horoskope! Ich setze da, sehr altmodisch, mehr auf den eigenen Geschmack (und einen untrüglichen solchen unterstelle ich Dir ja auch). Übrigens: Depressivität darf gern sein, wenn man sie – wie Cat Power – mit einer nun einmal wie dafür gemachten Stimme transportiert. Aber, natürlich, nicht immer.

  6. Dein Verdacht kann stimmen … Ich werde mich (weiter) beobachten.
    Es wird Dich aber nicht erstaunen zu hören: Auch Intelligenz, Charakter, Schädeligkeit und Witz sind Kriterien, die ich nicht außer acht lassen möchte.
    Übrigens, eine Musikerin (und Dichterin), die nicht – wenn dies so ungefähr die Typbeschreibung wäre, an die Du dachtest, und an die ich auch dachte; obwohl „denken” es vielleicht nicht ganz trifft – brünett und schlank ist (aber so doll schlank? Marina?), und auf die ich große Stücke halte, ist Kate Tempest, deren eindringlich und anklagend vorgetragene „War Music” ich Flinten-Uschi als Klingelton aufs Smartphone wünsche. Vielleicht kann das jemand mal dementsprechend hecken.

  7. Kate Tempest finde ich großartig. Ich freue mich auf ihren Roman, der leider erst im nächsten Jahr erscheint. „Bad Place for a Good Time” ist ein Song, der mir sehr am Herzen liegt. Mit „War Music” hast Du Dir ja einen radikal-dramatischen Klingelton vorgenommen – ob das nicht auf die Stimmung beim Telefonieren niederschlägt?

  8. TOP 1. Nej, ich hab irgend sonen gewöhnlichen Klingelton, und wenn eine SMS kommt, gibt es einen Sound, bei dem ich nicht weiß, wie ich ihn beschreiben könnte … irgendwie herrisch.
    TOP 2. Den genannten Song kannte ich noch nicht, Danke für den Hinweis!
    TOP 3. Auf Romane, ehrlich gesagt, habe ich selten Lust. Ich fühle mich von der Romanschreiberei belästigt, da mache ich nicht mal bei Kate Tempest eine Ausnahme. Was ich schätze: Wenn jemand die Fähigkeit hat, einen Roman zu schreiben, es aber bleiben lässt. (Odo Marquard: „Es geht nicht darum, die Welt zu verändern, sondern sie zu verschonen.”) (Ich habe Odo Marquard natürlich nicht gelesen, aber Kritiker Busche zitierte ihn neulich.)
    TOP 4. Meine Worte zu Marina Diamandis sind falsch oder irreführend, ich bitte um Verzeihung. Ich meine nur, sie ist ein weiblicherer Typ als die anderen. (Like.)

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