Ein griffloser Koffer

An sieben oder acht Stellen steht meine Habe verteilt, bei mir ist nur ein griffloser Koffer, den ich, wenn ich unterwegs bin, gegen meine Brust gedrückt halte wie ein großgewordenes Kind, das zu schwer zum Tragen ist. Ich weiß die Bücher, die Möbel, Bilder, Einrichtungsgegenstände, anderswo. Freunde haben mir mit leeren Kartons geholfen: A. hatte ein jägerisch blitzendes Auge, als sie die Heckklappe öffnete.

Es regnete stundenlang, da hielt ich nur noch den Tragegriff meiner Papiertüte in der Hand. Zwischen den großen Fetzen, in die sie zerfallen war, lugten die Bücher und Papiere hervor wie lausige Vögel.
A. half mir, sie vom Boden aufzuklauben, und ich steckte sie grob in die Stofftasche.
Lange waren keine Taxis gekommen, dann schoben sich fast gleichzeitig zwei an den Bordstein. Das erste hupte gebieterisch. Wir sagten das Losungswort.

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2 Kommentare zu “Ein griffloser Koffer

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